Flachdachregeneration einer Wohnanlage, Rottenburg
In Rottenburg am Neckar wurde eine sechsgeschossige Wohnanlage aus den 1980er-Jahren umfassend saniert und modernisiert. Die Maßnahmen umfassten unter anderem die Erneuerung von Fassade und Balkonen sowie Arbeiten zur Verbesserung der Gebäudehülle. Dazu zählte auch die Regeneration des rund 1.300 m² großen Flachdachs. Ziel war es, die vorhandene Dachkonstruktion wirtschaftlich zu ertüchtigen, den funktionsfähigen Bestand weitgehend zu erhalten und die die technische Nutzbarkeit und den langfristigen Werterhalt der Wohnanlage zu unterstützen. Für Planer und Investoren besonders relevant: Durch den gezielten Erhalt intakter Schichten konnte ein Großteil der vorhandenen Dachkonstruktion erhalten werden, wodurch im Vergleich zu einem vollständigen Rückbau weniger Material entsorgt werden musste.
Referenzkenndaten
- Baumaßnahme:
-
Abdichtung
Flachdach
- Objekttyp:
- Mehrfamilienhäuser
- Kurzbeschreibung:
- Regeneration der Flachdachabdichtung im Zuge der energetischen Sanierung und Modernisierung einer Wohnanlage
- Aufgabenstellung:
- Die vorhandene Bitumenabdichtung wies nach rund 40 Jahren Nutzungsdauer deutliche Schadens- und Alterungserscheinungen auf. Neben starker Blasenbildung waren Teilflächen undicht; in einem Bereich war bereits Wasser in den Dachaufbau eingedrungen. Gleichzeitig zeigte die Bestandsaufnahme, dass die vorhandene Dämmung vollständig intakt war. Gesucht war daher ein Sanierungskonzept, das schadhafte Bereiche gezielt instand setzt, den funktionsfähigen Dachaufbau weitgehend erhält und eine einheitliche, sichere Abdichtung über die gesamte Fläche herstellt. Auf dieser Grundlage wurde die Dachfläche nach Reinigung und Vorbereitung mit einer faserverstärkten PU-Hybridabdichtung im Spritzverfahren regeneriert. Lediglich der durchfeuchtete Teilbereich wurde geöffnet und vollständig erneuert. Anschlüsse und geometrisch anspruchsvolle Details wurden systemgerecht in die neue Abdichtung eingebunden. Da die Verarbeitung im Kaltverfahren ohne offene Flamme erfolgte, konnte die Maßnahme auch bei laufender Nutzung des Gebäudes sicher umgesetzt werden. Eine besondere Herausforderung lag zudem in der Gebäudehöhe und in der zeitlichen Koordination mit den weiteren Arbeiten an Fassade und Balkonen. So musste die Dachregeneration abgeschlossen werden, bevor die nachfolgenden Maßnahmen an der Gebäudehülle beginnen konnten. Die Dachregeneration musste abgeschlossen sein, bevor die nachfolgenden Maßnahmen an der Gebäudehülle beginnen konnten.
- Planer:
- Stephan Häsing, freier Architekt, Tübingen
- Verarbeiter:
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Schühle Abdichtung GmbH, Reutlingen
- Bauherr:
- WEG Konrad-Adenauer-Straße Rottenburg / Hausverwaltung Bader & Partner
- Objektadresse:
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- Datum / Fertigstellung:
- 2026
- Besichtigung möglich?
-
Nein