Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin©

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin

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Die erste Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche entstand nach einem Entwurf des Baurates Franz Schwechten, als neoromanischer Bau mit gotischen Elementen. Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurde während des Zweiten Weltkrieges in der Bombennacht des 23.11.1943 fast vollständig zerstört.

Die Kirche konnte nach den Kriegsjahren nicht originalgetreu wieder aufgebaut werden. Somit entschied man sich für einen Neubau der Gedächtniskiche.

Die 68 Meter hohe Ruine des alten Hauptturms blieb, bautechnisch gesichert, als Mahnmal gegen den Krieg erhalten und wurde in den neuen Bau integriert.

Die neue Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurde im Jahre 1961 eingeweiht und zählt heute zu den bedeutensten Bauwerken der Stadt Berlin.

Referenzkenndaten
Baumaßnahme:
Betonsanierung
Objekttyp:
Denkmalgeschützte / historisch wertvolle Gebäude
Kirchen / Klöster
Kurzbeschreibung
Saniert werden mussten dabei nicht die Reste der über 100 Jahre alten neoromanischen Kirche aus Sandstein, sondern der erst 1961 errichtete Beton-Neubau der Kirche. Bei der Gedächtniskirche war durch eindringendes Wasser sowie resultierende Korrosion die Deckung der Betonwabenkonstruktion an vielen Stellen abgeplatzt, wie eine aufwändige Bauzustandsanalyse ergab. Die Empfehlung: Betonsanierung nach den Vorgaben des Korrosionsschutzprinzips W, der Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton mit Remmers Produktsystemen.
Planer:
Hans Hasselmann
Verarbeiter:
Wolfgang Wels Projects & Plans GmbH
Fachvertreter:
Roland Lange
Objektadresse:
Breitscheidtplatz , 10789 Berlin
Datum / Fertigstellung:
2005
Besichtigung möglich?
Nein

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