Artikel Nr. 5002530
Grund- und Oberputz aus Kalkzement, für Hand- und Maschinenauftrag - CS II
Produktkenndaten
Im Anlieferungszustand
(DIN 53122) ≤ 60
Die genannten Werte stellen typische Produkteigenschaften dar und sind nicht als verbindliche Produktspezifikationen zu verstehen.
Anwendungsbereich
- Maschinelle oder manuelle Verarbeitung von traditionellen, mehrschichtig aufzubringenden Putzen
- Als Grundputz unter Edelputze
- Im Innen- und Außenbereich, auch in Innenräumen mit erhöhter relativen Luftfeuchtigkeit (Bäder, Duschen, Saunen, etc.)
- Als Untergründe können Wände und -decken aus Beton, sowie aus Keramischen Materialien (Ziegel, por), aus Kalksandstein (Silikatvoll- und -lochziegel) sowie aus Leichtbeton (Porenbeton, Beton mit Leichtzuschlägen), etc.
Eigenschaften
- Wasserbeständig
- Frostbeständig
- Flexibel
- Ergiebig
- Feinkörnig
- Extra leicht
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Arbeitsvorbereitung
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Anforderungen an den Untergrund
Es wird empfohlen, mit dem Putzauftrag nach der Ablauf des Absetzens, Schrumpfens und Trocknens von Wänden oder anderen Betonelementen zu beginnen, d.h. bei Mauerwerkswänden nach mindestens 2-3 Monaten und bei Betonwänden und -elementen nach mindestens 4-6 Monaten. Untergründe für Putz sollten dauerhaft, starr, formstabil und sogar zur Vermeidung einer übermäßigen Verdickung des Putzes sein. Die verputzten Oberflächen sollten frei von Staub, Ruß, Fett, Fett, Schmierstoffen, Trennmitteln, Farben, Mörtelüberschüssen, etc. sein. Saugfähige Untergründe sollten entsprechend Vorbehandelt werden, um ihre Saugfähigkeit zu verringern, z.B. durch Befeuchtung mit Wasser oder Grundierung.
Bei Untergründen, die eine unregelmäßige Wasseraufnahmefähigkeit aufweisen (wie z.B. Gasbeton bzw. Porenbeton) wird je nach Bedarf eine Befeuchtung mit Wasser vor Kratzspachtelung und Putzauftrag empfohlen. Glatte Betonuntergründe sind mit entsprechendem Primer (z.B. Remmers Quarzgrund /Art.-Nr. 2810) mit Quarz-Zuschlägen zu grundieren bzw. eine Kratzspachtelung aus Zement aufzutragen (z.B. Remmers SP Prep /art. 0400/).
Keramische Untergründe durch Kratzspachtelung vorbereiten (z.B. aus Remmers SP Prep /art. 0400/). Unsichere, sandende bzw. kreidende Untergründe sind zu entfernen.
In jedem Fall wird empfohlen, die Art des Untergrundes zu überprüfen und vor dem Putzauftrag die beste Art der Untergrundvorbereitung auszuwählen.
Nachdem die Vorbereitungsmaßnahmen abgeschlossen sind, sollte vor dem Verputzen die Sichtfläche des Putzes bestimmt werden.
Der Putz kann nach der Abbindung und Aushärtung der Kratzspachtelung (ca. 24-48 Stunden) aufgetragen werden.
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Verarbeitung
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Verarbeitungsbedingungen
Die Temperaturen von Material, Umgebung und Untergrund sollten zwischen mindestens +5 °C und höchstens +25 °C liegen.
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Den Mörtel gleichmäßig auf die gesamte Putzfläche auftragen und mit Anschlaglatte ausrichten. Beim einlagigen Putzauftrag (5-25 mm) sollte die abschließende Spachtelung (Schlichtung mit einer Kunststoff-, Metall- oder Filzkelle) nach Beginn der Aushärtung erfolgen (auf grundierten Untergründen nach ca. 2 h, und auf Kratzspachtelung nach ca. 1,5 h).
Bei sehr unebenem und rissigem Untergründen den Putz zweimal auftragen, um große Dickenunterschiede der Putzschicht zu vermeiden, die zu Kratzern und Lockerungen führen können. Bei mehrschichtigem Mörtelauftrag eine weitere Schicht nach dem die vorige Schicht abbindet und aufgeraut wird (-nach ca. 24h), um die Haftung zu erhöhen.
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Verarbeitungshinweise
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Ausgehärtetes bzw. angesteiftes Mörtel nicht mit Wasser oder mit frischem Material mischen.
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Arbeitsgeräte / Reinigung
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Putzaggregate, Kelle, Kardätsche, Anschlaglatte
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Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
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Lagerung / Haltbarkeit
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In ungeöffneten Säcken, kühl und trocken gelagert mind. 12 Monate.
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Verbrauch
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Ca. 10 kg/m² je cm Schichtdicke
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Allgemeine Hinweise
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Verputzte Räume sollten belüftet, aber vor Zugluft und zu schnellem Austrocknen geschützt werden. Bei Bedarf sollte der Putz von Zeit zu Zeit mit sauberem Wasser angefeuchtet werden. Bei Arbeiten im Freien wird empfohlen, geeignete Abdeckungen (Gerüstnetze) zu verwenden, um den Einfluss von äußeren Einflüssen zu begrenzen. Die Außenfläche des Putzes sollte frei von sichtbaren Kratzern sein, Haarrisse sind irrelevant und gelten nicht als Mängel, da sie den technischen Wert des Putzes nicht beeinträchtigen.
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Entsorgungshinweis
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Größere Produktreste sind gemäß den geltenden Vorschriften in der Originalverpackung zu entsorgen. Völlig restentleerte Verpackungen sind den Recyclingsystemen zuzuführen. Darf nicht zusammen mit Hausmüll entsorgt werden. Nicht in die Kanalisation gelangen lassen. Flüssige Beschichtung oder Reste nicht in den Abfluss schütten, auch nicht beim Reinigen von Werkzeugen zur Applikation der Beschichtung.
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