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Thema: Holzfarben & Lacke

Profis können auf Zeit spielen

Dienstag, 21.07.2020

Offenzeit gezielt verlängern mit dem Aqua OZA-90-Offenzeit-Additiv von Remmers

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Wasserbasierte Anstrichsysteme haben gegenüber lösemittelbasierten Produkten jetzt in einem entscheidenden Qualitätsaspekt gleichgezogen: Mit dem leistungsfähigen Postadditiv Aqua OZA-90-Offenzeit-Additiv von Remmers lässt sich die offene Zeit von wasserbasierten Anstrichsystemen gezielt verlängern. Damit können Maler und Lackierer nun auch wässrige Dispersionslacke genau so gut verarbeiten wie konventionelle Lacke auf Lösemittelbasis. Das gilt erwiesenermaßen auch bei niedriger Luftfeuchtigkeit bzw. höheren Temperaturen, wenn ansonsten die Antrocknung schon nach kurzer Zeit einsetzen würde.

Die Handhabung von Aqua OZA-90-Offenzeit-Additiv ist dabei denkbar einfach: 3 bis 5 Prozent des Additivs werden dem Lack, der Farbe oder der Lasur unter Rühren zugegeben. So können auch größere Flächen im Streich- oder Rollverfahren bearbeitet werden. Das Additiv ermöglicht die ansatzfreie Verarbeitung und reduziert die Viskosität, ohne sich dabei negativ auf Trocknung, Verlauf, Blockfestigkeit und Glanz auszuwirken. Zu beachten ist jedoch, dass sich beim Einsatz von Aqua OZA-90-Offenzeit-Additiv auch die Erreichung der Blockfestigkeit und der mechanischen Beständigkeit verzögert.

Top-Ergebnisse lieferte ein umfangreicher wissenschaftlicher Test im Remmers-Labor beim Einsatz des Offenzeit-Additivs mit dem wasserbasierten Aqua VL-66-Venti-Lack. Das Eintopf-Beschichtungssystem ist Isoliergrundierung, Zwischen- und Schlussbeschichtung in einem und eignet sich für alle hochwertigen Holzkonstruktionen im Innen- und Außenbereich. Die Offenzeit des wasserbasierten Venti-Lacks lässt sich durch Zugabe von Aqua OZA-90-Offenzeit-Additiv individuell einstellen und ermöglicht somit eine ansatzfreie Verarbeitung.

Hervorragende Ergebnisse erzielte die Kombination des Additivs auch mit anderen wasserbasierten Lasuren und deckenden Anstrichen von Remmers. Festkörperreiche Produkte erzielen dabei erfahrungsgemäß eine bessere Wirkung als festkörperarme Anstriche. Als Fazit kann nach dem wissenschaftlichen Versuch im Remmers-Labor festgehalten werden: Mit Blick auf die Verarbeitungseigenschaften stehen wasserbasierte Systeme den lösemittelbasierten in nichts mehr nach.

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