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    Artikel Nr. 073105

    Funcosil RTD

    Lösemittelfreie, hydrophobierende Imprägnierung für Beton. Geeignet für Bauwerke wie Überführungen, Tunnel und Brücken. Erfüllt RWS RTD1002

    Button-PFAS-frei
    Variante
    0731 | Funcosil RTD
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    Produktkenndaten

    Im Anlieferungszustand

    Aussehen Flüssig, farblos
    Dichte (20 °C) Ca. 0,88 g/cm³
    Flammpunkt Ca. 65 °C
    Wirkstoffbasis Silane/Siloxane
    Wirkstoffgehalt M.-% Ca. 99

    Die genannten Werte stellen typische Produkteigenschaften dar und sind nicht als verbindliche Produktspezifikationen zu verstehen.

    Anwendungsbereich

    • Tiefenhydrophobierung von Beton und Stahlbeton im Brücken-, Straßen- und Hochbau
    • Schutz gegen das Eindringen von Streusalz
    • Schutz gegen Frost-/Tausalzschäden

    Eigenschaften

    • Erfüllt RWS RTD1002
    • Verbessert die Frost-/Tausalzbeständigkeit
    • Wasserabweisend
    • Wasserdampfdiffusionsoffen
    • Hochkonzentriert (Ca.99% Wirkstoffgehalt)
    • Alkalibeständig
    • Ausgezeichnete Langzeitwirkung
    • Ausgezeichnetes Eindringvermögen
    • Lösemittelfrei
    • Geeignet unter Asphalt
    • Erfüllt die EN 1504-2
    • PFAS-freie Formulierung
    • Arbeitsvorbereitung
      • Anforderungen an den Untergrund

        Der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber und frei von trennenden Substanzen (Öl, Fett, Wachs) sein.

      • Vorbereitungen

        Baumängel, wie z. B. Risse, rissige Fugen, fehlerhafte Anschlüsse, aufsteigende und hygroskopische Feuchtigkeit müssen vorher beseitigt werden.

        Notwendige Reinigungsmaßnahmen schonend, z. B. durch Besprühen mit Kalt- bzw. Warmwasser oder durch Dampfreinigung durchführen; bei hartnäckigen Verschmutzungen Softstrahl-Technik oder Remmers Reinigungsprodukte [z. B. Schmutzlöser (0671), Clean FP (0666), Clean AC (0672), Combi WR (0675)] einsetzen.

    • Verarbeitung
      • Imprägniermittel drucklos im Flutverfahren satt auftragen (Vernebelung vermeiden), so dass ein 30 - 50 cm langer Flüssigkeitsfilm an der Baustoffoberfläche herabläuft.

        Abschnittsweise waagerecht von oben nach unten fluten und sofort mit einem Flächenstreicher nacharbeiten.

        Vorgang mehrfach (mindestens zweimal) wiederholen (nass in feucht) bis keine weitere Imprägniermittelaufnahme mehr festzustellen ist.

        Flächen, die einen Sprühauftrag nicht erlauben, mit stets gut getränktem Pinsel bearbeiten.

    • Verarbeitungshinweise
      • Damit das Abbinden des Zements nicht gestört wird, sollte Beton frühestens vier Wochen nach Herstellung hydrophobiert werden.

        Angrenzende Bauteile und Stoffe, die nicht mit dem Produkt in Berührung kommen sollen, durch geeignete Maßnahmen schützen.

        Frisch behandelte Flächen vor Schlagregen, Wind, Sonneneinstrahlung und Tauwasserbildung schützen.

        Imprägniermittelüberschüsse ggf. nach 30 Minuten mit einem saugfähigen Schwamm abnehmen.

    • Arbeitsgeräte / Reinigung
      • Nicht korrodierende Niederdruck-, Förder- und Spritzgeräte, Flüssigkeitspumpen, Pinsel und Flächenstreicher.

         

        Die Arbeitsgeräte müssen trocken und sauber sein.

        Nach dem Gebrauch und vor längerer Arbeitsunterbrechung Geräte mit alkoholischem Reiniger reinigen.

    • Lagerung / Haltbarkeit
      • Im ungeöffneten Originalgebinde kühl, trocken und vor Frost geschützt gelagert mind. 12 Monate.

        Angebrochene Gebinde schnellstmöglich verarbeiten.

    • Verbrauch
      • Je nach Porosität: Ca. 0,15 - 0,5 l/m²
        Der Imprägniermittelbedarf ist an einer ausreichend großen (1-2 m²) Probefläche zu ermitteln.

    • Allgemeine Hinweise
      • Aktuelle Regelwerke und gesetzliche Vorgaben sind zu berücksichtigen und Abweichungen von diesen gesondert zu vereinbaren.

        Bei Planung und Ausführung sind die jeweils vorhandenen Prüfzeugnisse zu beachten.

        Es muss gewährleistet sein, dass Wasser nicht hinter die hydrophobierte Zone gelangen kann.

        Voraussetzung für eine optimale Imprägnierwirkung ist die Imprägniermittelaufnahme; diese ist vom jeweiligen Porenvolumen und Feuchtigkeitsgehalt des Baustoffes abhängig.

        Bei Vorhandensein von baustoffschädlichen Salzen, eine quantitative Schadsalz-Analyse durchführen.

        Hohe Schadsalzkonzentrationen können zu schweren Bauschäden führen, die durch eine Imprägnierung nicht verhindert werden können.

        Prüfung der Wirksamkeit:


        Die Wasseraufnahme von mineralischen Baustoffen kann mit dem Funcosil Prüfröhrchen nach Prof. Karsten ermittelt werden (Funcosil Fassadenprüfkoffer, Art. Nr. 4954 ).

        Wirksamkeitsprüfung frühestens 6 Wochen nach Applikation durchführen.

        Stets Probefläche(n) anlegen!

    • Entsorgungshinweis
      • Größere Produktreste sind gemäß den geltenden Vorschriften in der Originalverpackung zu entsorgen. Völlig restentleerte Verpackungen sind den Recyclingsystemen zuzuführen. Darf nicht zusammen mit Hausmüll entsorgt werden. Nicht in die Kanalisation gelangen lassen. Flüssige Beschichtung oder Reste nicht in den Abfluss schütten, auch nicht beim Reinigen von Werkzeugen zur Applikation der Beschichtung.

    • Sicherheit / Regularien
      • Nähere Informationen zur Sicherheit bei Transport, Lagerung und Umgang sowie zur Entsorgung und Ökologie bitte dem aktuellen Sicherheitsdatenblatt entnehmen.

    Info & Service

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