Schadbild (Donkioporia expansa)©
Bekämpfender Holzschutz & Holzsanierung

Schutz vor Insekten- & Schädlingsbefall

Ob im Dachstuhl oder an anderen Holzbauteilen - Insekten- und Schädlingsbefall kann die Holzstruktur langfristig und vollständig zerstören. Umso wichtiger ist es, schnellstmöglich zu handeln, wenn ein Befall festgestellt.

Holz ist auch bei Insekten beliebt. Wenn diese sich niederlassen und daran nagen, kann das verheerende Folgen haben. Holzschädlinge können ganze Gebäude destabilisieren. Je früher ein Befall erkannt wird, umso besser. Wir geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Holzschädlinge und zeigen Ihnen, wie Sie mit der Remmers-Produkt-Palette eine zeitgemäße Sanierung durchführen können.

Holz und Holzwerkstoffe können durch holzzerstörende Pilze zerstört werden. Die Pilze bilden auf und im Holz ein Netzwerk aus feinen Pilzfäden (Hyphen), die in ihrer Gesamtheit als Mycel bezeichnet werden. Fäulnis ist die gefährlichste Form von Schadpilzen. Sie zerstört die Struktur des Holzes.

Holzverfestigung/ Holzersatz

Können durch Insekten oder Pilze zerstörte Holzbauteile nicht abgebeilt und anschließend verstärkt werden, so kann die Festigkeit der angegriffenen Substanz durch eine Behandlung mit PU-Holzverfestigung/ Epoxi-Holzverfestigung wieder erhöht werden.

Hierzu wird die gereinigte Oberfläche wiederholt bis zur Sättigung mit dem Mittel eingestrichen. Ebenso ist es möglich, das Präparat über eine Druckinjektage durch Plastikinjektoren einzubringen, um eine Verfestigung der weiter innen zerstörten Bereiche zu erreichen.

Ist es andererseits erforderlich, abgebeilte Bauteile wieder mit der ehemaligen Druckfestigkeit zu versehen (z. B. Fußpunkte von Ständern, Stützen), bzw. die ursprünglichen Dimensionen wieder herzustellen (wie etwa im Denkmalschutzbereich), so kann ein Ersatz der entfernten Holzsubstanz
mit Epoxi-Holzersatzmasse/ PU-Holzersatzmasse vorgenommen werden. Um eine bessere Haftung zu erreichen ist, bei der Anwendung von Epoxi-Holzersatzmasse, eine Vorbehandlung mit Epoxi-Holzverfestigung zwingend erforderlich. Anschließend kann eine farbliche Angleichung mit Remmers Deck farbe erfolgen.

Fachwerkgerüst
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Bestimmung der Holzoberfläche in Dachstühlen

Holzoberflächenberechnung

Nach dem Reichsanzeiger ist für die Holzoberflächenberechnung in Dachstühlen folgende Berechnungsgrundlage heute noch gültig: Die abgewickelte Oberfläche der Dach-Holzkonstruktion berechnet sich aus der Grundfläche des Dachbodens (Außenmaß des Mauerwerks) multipliziert mit einem Faktor, abhängig von der Firsthöhe.

Die Firsthöhe wird vom Dachboden aus gemessen.
Firsthöhe bis 5 m = Faktor 3,3 (2,3)
Firsthöhe bis 7 m = Faktor 3,6 (2,6)
Firsthöhe über 7 m = Faktor 4,0 (3,0)

Wird der Holzfußboden nicht mitgerechnet, so kann die Zahl 1 vom Faktor abgezogen werden. Entsprechende Werte stehen bereits in den Klammern. Bei ausgebauten Dachgeschossen wird lediglich der Fußboden als Grundfläche angenommen, bei sichtbaren Trennwänden, hölzernen Zwischenböden wird jeweils die beiderseitige Aufsichtsfläche gemessen. Etwaige Hilfskonstruktionen der Trennwände bleiben außer Ansatz.

Beispielberechnung
Haus-Außenmaß: 8 x 10 m = 80 m²
Firsthöhe (vom Dachboden gemessen): Bis 5 m = 80 x Faktor 3,3 = 264 m²
abgewickelte Holzoberfläche. In dieser Fläche sind 80 m² Dachboden berücksichtigt.

Gesundheits- und Umweltschutz

Verarbeitungshinweise
Holzschutzmaßnahmen an tragenden Holzbauteilen dürfen nur durch im Holzschutz erfahrene Fachleute unter Einhaltung der Zulassungsbestimmungen ausgeführt werden. Welche Qualifikationen erforderlich sind können den technischen Unterlagen bzw. der alllgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung des zur Anwendung kommenden Holzschutzmittels entnommen werden.
Bei der Anwendung des Holzschutzmittels sind insbesondere die für den Arbeits- und Umweltschutz geltenden Vorschriften (z. B. Gefahrstoffverordnung) entsprechend der Kennzeichnung auf dem Gebinde (insbesondere Gefahrensymbol, Gefahrenbezeichnung, Gefahrenhinweise, Sicherheitsratschläge) zu beachten. Ergänzende Informationen zu Holzschutzmittel-Produktgruppen sowie Betriebsanweisungen finden sich im Gefahrstoff-Informationssystem der Berufsgenossenschaften der Bauwirtschaft (GISBAU).

Baum ©

Persönliche Schutzausrüstung
Der Umgang mit Holzschutzmitteln muss so geplant und ausgeführt werden dass hiervon weder ein gesundheitliches Risiko für den Verarbeiter ausgeht noch Dritte oder die Umwelt geschädigt werden können. Allgemeine Hinweise zur ordnungsgemäßen Verwendung von Holzschutzmitteln sind in den Schutzleitfäden er BAuA beschrieben. Sicherheitsrelevante Angaben zum Holzschutzmittel und zur persönlichen Schutzausrüstung können dem Etikett, Sicherheitsdatenblatt und Technischen Merkblatt entnommen werden.

Umweltschutz
Holzschutzmittel sollten in Originalgebinden so gelagert werden, dass kein Risiko einer unbeabsichtigten Freisetzung besteht. Es muss sichergestellt sein, dass unbefugte Personen keinen Zugang zum Holzschutzmittellager haben. Das Lager muss den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften (VAwS, WasgefStAnIV, WHG usw.) entsprechen. Alle Arbeiten sind so durchzuführen,
dass kein Holzschutzmittel in den Boden, ins Grundwasser oder in Oberflächengewässer gelangen kann. Holzschutzmittelreste, die nicht mehr verwendet werden können sind als Sonderabfall zu entsorgen. Hinweise zur Entsorgung können dem Sicherheitsdatenblatt unter Punkt 13 entnommen werden. Völlig restentleerte Gebinde sind den Recyclingsystemen zuzuführen.

Bekämpfender Holzschutz & Holzsanierung

15 Produkte gefunden
 

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