Artikel Nr. 600101

Epoxy BS 2000

Wasserbasierte, pigmentierte Grundierung

TÜV ProfiCert_WZ190930_5
Farbton: kieselgrau | 6001

Farbton: kieselgrau | 6001

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Produktkenndaten

Im Anlieferungszustand

Festkörpergehalt 55 M-%

Komp. A

Dichte (20 °C) 1,45 g/cm³
Viskosität (25 °C) 1900 mPa s

Komp. B

Dichte (20 °C) 1,12 g/cm³
Viskosität (25 °C) 230 mPa s

Mischung

Dichte (20 °C) 1,41 g/cm³
Viskosität (25 °C) 450 mPa s

Die genannten Werte stellen typische Produkteigenschaften dar und sind nicht als verbindliche Produktspezifikationen zu verstehen.

Anwendungsbereich

  • Grundierung in Remmers WDD-Systemen
  • Haftbrücke auf Altbeschichtungen und keramischen Belägen
  • Systembestandteil in TÜV PROFICERT-product Interior zertifizierten Systemen (707106482-1, -5)

Eigenschaften

  • Wasserbasiert
  • Hervorragende Haftung auf vielen Untergründen
  • Wasserdampfdiffusionsfähig
  • Weichmacherfrei, nonyl- und alkylphenolfrei
  • Im ausreagierten Zustand physiologisch unbedenklich
  • Arbeitsvorbereitung
    • Anforderungen an den Untergrund

      Der Untergrund muss tragfähig, formstabil, fest, frei von losen Teilen, Staub, Ölen, Fetten, Gummiabrieb und sonstigen trennend wirkenden Substanzen sein.

      Die Haftzugfestigkeit des Untergrundes muss im Mittel mind. 1,5 N/mm² (kleinster Einzelwert mind. 1,0 N/mm²), die Druckfestigkeit mind. 25 N/mm² betragen.

      Die Untergründe müssen ihre Ausgleichsfeuchte erreicht haben und auch während der Nutzung vor rückseitiger Feuchtigkeitseinwirkung geschützt sein.

      Beton max. 6 M-% Feuchtigkeit

      Zementestrich max. 6 M-% Feuchtigkeit

      Anhydritestrich max. 0,3 M-% Feuchtigkeit

      Magnesitestrich2 - 4 M-% Feuchtigkeit

      Bei Anhydrit- und Magnesitestrichen ist ein Eindringen von Feuchtigkeit aus Bauteilen oder Erdreich zwingend auszuschließen.

      Generell sind bei Anhydrit- und Magnesitestrichen wasserdampfdiffusionsfähige Systeme zu empfehlen.

      Keramische Beläge, Altbeschichtungen, Ausgleichsmassen und innenliegende Gussasphalte (AS-IC 10) sind auf ihre Beschichtungsfähigkeit zu überprüfen, ggf. sind Probeflächen anzulegen.

    • Vorbereitungen

      Den Untergrund durch geeignete Maßnahmen, wie z.B. Kugelstrahlen, vorbereiten, so dass die oben aufgeführten Anforderungen erfüllt sind.

      Ausbruch- und Fehlstellen im Untergrund mit Remmers PCC Systemen oder mit Remmers EP Mörteln oberflächenbündig verfüllen.

  • Zubereitung
    • Mischungsverhältnis Komp. A 85 : Komp. B 15
    • Mischzeit 3 min
    • Kombigebinde

      Den Härter (Komp. B) der Grundmasse (Komp. A) vollständig zugeben.

      Anschließend die Masse mit einem langsam anlaufenden, elektrischen Rührgerät
      (ca. 300 - 400 U/min.) durchmischen.

      Die Mischung in ein anderes Gefäß umfüllen und nochmals gründlich mischen.

      Eine Mindestmischzeit von 3 Min. ist einzuhalten.

      Schlierenbildung zeigt unzureichendes Mischen an.

      Bei stark saugenden Untergründen dem Produkt ggf. bis zu 10 M-% Wasser zugeben.

  • Verarbeitung
    • Verarbeitungstemperatur min. 8 °C max. 30 °C
    • Pinsel/Rolle
    • Topfzeit 60 min
    • Verarbeitungsbedingungen

      Material-, Umgebungs- und Untergrundtemperatur: mind. +8 °C bis max. +30 °C

    • Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere Temperaturen, insbesondere in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit, verlängern generell die angegebenen Zeiten.

  • Arbeitsgeräte / Reinigung
    • Pinsel/Rolle
    • Pinsel, Gummischieber, Epoxyrolle, Mischgerät

    • Genauere Angaben dem Remmers Werkzeugprogramm entnehmen.

      Arbeitsgeräte und Verschmutzungen in frischem Zustand mit Wasser reinigen.

      Bei der Reinigung auf geeignete Schutz- und Entsorgungsmaßnahmen achten.

  • Lagerung / Haltbarkeit
    • Frostfrei lagern
    • Lagerdauer 9 Monate
    • Im ungeöffneten Originalgebinde kühl, trocken und vor Frost geschützt gelagert mind. 9 Monate.

  • Verbrauch
    • Siehe Anwendungsbeispiele

  • Anwendungsbeispiele
    • Grundierung

      Das Material satt auf die Fläche geben. Mit geeigneten Mitteln, z.B. einem Gummischieber, verteilen und anschließend mit einer Epoxy-Rolle nachrollen, so dass die Oberflächenporen des Untergrundes vollständig gefüllt werden.

      Gegebenenfalls ist eine mehrlagige Applikation notwendig.

      ca. 0,15 - 0,25 kg/m² Bindemittel (je nach Untergrund)

  • Allgemeine Hinweise
    • Alle vorgenannten Werte und Verbräuche sind unter Laborbedingungen (20 °C) mit Standardfarbtönen ermittelt worden. Bei Baustellenverarbeitung können geringfügig abweichende Werte entstehen.

      Grundierungen sind immer porenfüllend aufzubringen! Ggf. erhöhen sich hierdurch die Verbrauchsmengen. Eventuell ist eine zweite Grundierung notwendig.

      Bei nicht saugenden oder leicht hydrophoben Untergründen können unter Umständen Benetzungsstörungen auftreten. In diesen Fällen ist ein zweiter Arbeitsgang notwendig.

      Das Ende der Topfzeit ist nicht durch ein Ansteigen der Viskosität oder der Temperatur erkennbar. Daher unbedingt die max. Verarbeitungszeit beachten.

      Schleifende mechanische Belastungen führen zu Verschleißspuren.

      Unter UV- und Witterungseinflüssen sind Epoxidharze generell nicht farbstabil.

      Weitere Hinweise zu Verarbeitung, Systemaufbauten und Pflege der aufgeführten Produkte sind den jeweiligen aktuellen Technischen Merkblättern und den Remmers Systemempfehlungen zu entnehmen.

      Bei Anwendung in zulassungspflichtigen Systemen sind die Angaben der jeweiligen Zulassung zu beachten.

  • Entsorgungshinweis
    • Größere Produktreste sind gemäß den geltenden Vorschriften in der Originalverpackung zu entsorgen. Völlig restentleerte Verpackungen sind den Recyclingsystemen zuzuführen. Darf nicht zusammen mit Hausmüll entsorgt werden. Nicht in die Kanalisation gelangen lassen. Nicht in den Ausguss leeren.

  • Sicherheit / Regularien
    • Nur für gewerbliche Anwender!

      Nähere Informationen zur Sicherheit bei Transport, Lagerung und Umgang sowie zur Entsorgung und Ökologie sind dem aktuellen Sicherheitsdatenblatt und der Broschüre „Epoxidharze in der Bauwirtschaft und Umwelt“ (Deutsche Bauchemie e.V., 2. Ausgabe, Stand 2009) zu entnehmen.

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