Wasserführende Risse©
Injektionstechnik

Druckwasserdichte Systemlösungen ohne aufwendige Erdarbeiten

Mittels Injektionstechnik lassen sich auch besonders schwer zugängliche Bereiche sicher und dauerhaft abdichten. Hierbei ist es egal, ob der Keller gemauert oder aus Beton erstellt wurde, Remmers bietet immer eine geeignete Lösung.

Schleiergelinjektion

Schleierinjektionen kommen immer dann zum Einsatz, wenn ein Ausschachten der betroffenen Keller aufgrund von Überbauungen oder anderen Widrigkeiten (z. B. Rohrleitungen) nicht durchzuführen ist. Grundsätzlich können abdichtende Injektionen in ein Bauteil und / oder in den Baugrund als eigenständige Abdichtung bei allen Wasserbeanspruchungen angewendet werden.

Das Injektionsmittel wird von innen in den Wandbildner bzw. in das anliegende Erdreich gepresst. Hier wirkt Injektionsgel 3K plus von Remmers als wasserquellfähiges Injektionsgel auf Acrylat-Methacylatbasis dauerhaft abdichtend und gleichzeitig auch tragfähigkeitserhöhend, verfestigend und stabilisierend.

Flankierende Maßnahmen wie Injektionen gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit, kontrollierte Lüftung oder Trocknungsmaßnahmen sind objektspezifisch auszuwählen. Hierzu stehen unterschiedliche WTA Merkblätter mit ausführlichen Angaben zur Durchführung zur Verfügung. Für Injektionen gegen „…hydrostatischen Wasserdruck“ wird für die Wasserbeanspruchung aufstauendes Sickerwasser / drückendes Wasser auf das WTA-Merkblatt 5-20-09/D „Gelinjektionen“ verwiesen.

1 Bohrlöcher setzen

Bohrlöcher entsprechend den Vorgaben des WTA-Merkblatts 5-20-09/D im angemessenen Bohrlochraster setzen.

2 Packer setzen

Injektionspacker in Bohrloch einsetzen und fixieren.

3 Schleiergelinjektion

Verarbeitungsfertige Komponenten mit geeigneten 2-Komponenten-Pumpen in das anstehende Erdreich injizieren, ggf. wiederholen.

4 Verfüllen der Bohrlöcher

Nach Erhärtung des Schleiergels Packer entfernen. Bohrlöcher mit geeignetem Mörtel verschließen.

5 Sanierputz (optional)

Auftrag eines geeigneten Remmers Sanierputz-Systems.

Schleiergelinjektion ©

Durchdringungen von Innen Abdichten

Risse oder Hohlstellen in Kellern sind häufig gekoppelt mit Wassereinbrüchen. Sie beeinträchtigen nicht nur die Nutzung, sondern führen zu massiven Schäden der Bausubstanz. Um diesen Schäden richtig und dauerhaft zu begegnen, ist neben detaillierten Kenntnissen über Ursache, Art und Eigenschaften der Risse auch die Wahl des geeigneten Injektionsmaterials ausschlaggebend für eine erfolgreiche Sanierung. Zur Verdämmung von wasserführenden Rissen und Sickerstellen wird Remmers Rapidhärter eingesetzt. Nach Verdämmung werden Risse und Sickerstellen mit Injektionsharz PUR / 2K PUR verfüllt. Das Produkt wird in Beton oder Mauerwerk sowie zum Abdichten von Arbeitsfugen im Hoch- und Tiefbau verwendet. Durch die außergewöhnliche Kombination von Flexiblität und Verbundhaftung werden Risse dauerhaft sicher und flexibel abgedichtet.

1 Bohrlöcher setzen

Bohrlöcher beidseitig versetzt entlang des Rissverlaufes im Winkel von 45 °C bohren.

2 Packer setzen

Bohrstaub ausblasen und den Injektionspacker ins Bohrloch einsetzen und fixieren.

3 Rissinjektion

Verarbeitungsfertige Mischung Injektionsharz mittels geeigneter Injektionstechnik injizieren.

4 Verschluss der Bohrlöcher

Nach Erhärtung des Injektionsharzes Packer ausbauen/abschlagen. Bohrlöcher mit WP DS Levell schließen.

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Injektionstechnik

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