Ziegel-Fassaden

Einer der ältesten Baustoffe der Menschheit

Ziegelmauerwerk

Die Geschichte eines der ältesten Baumaterialien der Menschheit

Ziegel gehören neben Holz, Stein und Pflanzenfasern zu den ältesten Baumaterialien der Menschheit. Tonhaltiger Lehm wird mit Sand gemischt, geformt und in Öfen gebrannt. Die ersten Ziegel waren handgeformt und dadurch unregelmäßig in ihren Abmessungen.

  • ca. 7500 v. Chr.

    Die ältesten Ziegel (noch Lehmziegel) wurden 1952 bei archäologischen Grabungen in Jericho (7500 v. Chr.) gefunden.

  • ab ca. 3000 v. Chr.

    Glattgestrichene Ziegel sind etwa seit 6300 v. Chr. aus Mesopotamien bekannt. Zu Beginn des dritten Jahrtausends v. Chr. wurde erstmals gebrannter Ton in Ziegelform in großem Umfang verwendet.

  • ca. 600 v. Chr.

    Das unter Nebukadnezar II. (604 bis 562 v. Chr.) gebaute und heute im Pergamonmuseum in Berlin befindliche Ischtar-Tor ist ein bemerkenswertes Zeugnis für den in babylonischer Zeit erreichten Perfektionsgrad hinsichtlich der Brenn- und Glasiertechnik von Ziegeln.

  • ca. 100 v. Chr. bis 400 n. Chr.

    Durch die Römer wurde das Bauen mit gebrannten Ziegeln im ganzen Römischen Reich verbreitet. Typisch für den römischen Backstein sind dünne Ziegel, die man auch heute noch an verschiedenen Bauwerken dieser Zeit besichtigen kann, obwohl sie im Originalzustand wohl verputzt oder verkleidet waren.

  • ca. 12. bis 15. Jahrhundert

    Zur Zeit der Gotik entwickelte sich in Norddeutschland, bedingt durch den Mangel an adäquaten Natursteinen, mit der so genannten Backsteingotik eine eigene Architektursprache.

  • ca. 2. Hälfte 19. Jahrhundert

    Bis zur Neogotik im 19. Jahrhundert wurden die meisten Ziegelbauwerke unter Putz „versteckt“.

  • ca. 1920er Jahre

    Bedeutende Ziegelbauten entstanden auch im 20. Jahrhundert. Als herausragend ist die Periode des so genannten Backsteinexpressionismus zu nennen. Besonders imposante Gebäude entstanden in den norddeutschen Großstädten, im Ruhrgebiet sowie in den Niederlanden.

  • ab ca. 1960

    Die noch in den Nachkriegsjahren verbreiteten einschaligen Ziegelfassaden werden nicht mehr errichtet. Seitdem erfreut sich Ziegelmauerwerk als Verblendmauerwerk großer Beliebtheit.

  • ab 1963

    Remmers beginnt mit dem Aufbau eines umfangreichen Programms zur Instandsetzung und Instandhaltung von Ziegelfassaden.

  • 2000

    Remmers patentiert die Funcosil Fassadencreme zum effektiven Schutz von Ziegelfassaden vor Schlagregen. Eine neue Generation von Schutzstoffen revolutioniert den Markt.

  • 2010

    2010 wird der Bernhard-Remmers-Preis für die herausragende Restaurierung des Kaispeicher B, dem ältesten Gebäude der Speicherstadt in Hamburg, verliehen.

Schmutzkrusten sehen nicht gut aus und sind auch kein Schutz für eine Fassade. Eine Schmutzschicht ist aufgrund ihrer großen inneren Oberfläche ein hervorragender Absorber für Feuchtigkeit und Schadstoffe. Diese reagieren in der Regel an der Unterseite der Kruste und produzieren Schäden, selbst wenn diese zunächst noch unter der Kruste verborgen sind.

Die Entsalzung von Naturstein und anderen mineralischen Baustoffen mit Kompressen ist ein anerkanntes und an vielen bedeutenden Bauwerken bewährtes Verfahren, um bauschädliche Salze am Bauwerk signifikant zu reduzieren.

Das Remmers Restauriermörtel-System wurde speziell für Ergänzungen an mineralischen Baustoffen bzw. für deren Ersatz entwickelt. Warum also defekte Ziegel auswechseln.

Risse im Mauerwerk müssen instandgesetzt werden, egal welche Ursache sie haben. Mit dem Remmers-Spiralanker-System werden Mauerwerksteile auf einfache und dabei hoch effiziente Weise wieder miteinander verbunden, sodass der Verband wieder hergestellt ist.

Der Fugenanteil einer Ziegelfassade kann bis zu 20 % betragen. Form und Farbe der Fuge bestimmen daher das Erscheinungsbild maßgeblich. Darüber hinaus haben die Fugen am Bauwerk eine technische Funktion.

Remmers Graffiti-Schutz gehört in die Klasse der semipermanenten Graffitischutzsysteme. Graffiti und Farbschmierereien lassen sich von den behandelten Untergründen einfach durch den Einsatz eines Heißwasser-Hochdruckreinigers (hygrothermische Reinigung) entfernen.

Zum präventiven Langzeitschutz vor Moos-, Pilz- und Algenwachstum kann vor einer Hydrophobierung oder einem Anstrich ein flüssiger Vergrünungsschutz aufgetragen werden. Er bildet im Untergrund ein Wirkstoffdepot, das nur dann wirksam wird, wenn auch tatsächlich ein Angriff, d.h. ein „Besiedelungsversuch“ erfolgt. So ist über einen sehr langen Zeitraum ein wirksamer Schutz gegen Vergrünung gesichert.

Wasser spielt bei der Verwitterung von mineralischen Baustoffen eine zentrale Rolle. Eine sinnvolle schadensvorbeugende (prophylaktische) Maßnahme ist die Hydrophobierung.

Alternativ zur Hydrophobierung kann die Wasserabweisung der Fassade auch, wie in einigen Regionen sogar üblich, über eine Siliconharz-Beschichtung oder eine weniger sichtbare Siliconharz-Lasur erreicht werden. Das ändert natürlich den Charakter einer Fassade, ist aber eine hoch Wirksame und gut zu pflegende Möglichkeit – manchmal sogar die Einzige - ein Mauerwerk vor dem Eintrag von Feuchtigkeit zu schützen.

Ziegel-Fassaden

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Grundierung SV

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Füllende "echte" Siliconharzfarbe

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Farblose, hydrophobierende, lösemittelhaltige Imprägnierung auf Silan-/Siloxanbasis

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Gewalzte, verdrillte Spiralanker mit zwei Gängen aus austenitischem Edelstahl für die Mauerwerkssanierung

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M5, Größtkorn 1 mm bzw. 2 mm Hoher Sulfatwiderstand und niedrig wirksamer Alkaligehalt (SR/NA) Trass-Kalk-Zement Fugenmörtel

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Mineralischer Steinergänzungsmörtel Ansatzlos auf Null ausziehbar

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