Thema: Holzfarben & Lacke
Remmers Profi-Produkte ebnen nachhaltig den Weg
Montag, 29.07.2019


Europas größter hölzerner Wildübergang

Wie gut sich Bauprojekte aus Holz mittlerweile realisieren lassen, kann man im brandenburgischen Thyrow begutachten. Dort nämlich steht Europas größte hölzerne Wildüberführung, die der Verkehrssicherheit von Rehen, Igeln und Kaninchen dient. Die imposante Holzkonstruktion hat eine Grünfläche von 2.350 qm und eine Firsthöhe von 9 m. Der naturnahe Übergang ist 50 m breit und wurde von den Wildtieren gut angenommen.

Damit die Tiere auch in den nächsten Jahren sicher über die stark frequentierte Bundesstraße in Brandenburg gelangen, wurde die Baukonstruktion mit einer High-Tech-Beschichtung ausgestattet. Unterschiedliche Remmers Produkte verleihen ihr eine Langlebigkeit, die es mit Betonbauwerken aufnehmen kann. Gleich drei Remmers Profi-Produkte schützen sie nachhaltig gegen Witterungseinflüsse, Pilzbefall und Insektenfraß.

So kam zum Beispiel beim verwendeten Brettschicht- sowie Brettsperrholz der Remmers Aqua IG-15 Imprägniergrund IT zum Einsatz. Das Holzschutzmittel auf Wasserbasis wirkt vorbeugend gegen Bläue, Fäulnis, Insekten und Termiten. Es wurde speziell für die Außenbehandlung von Holz ohne Erdberührung konzipiert.

Darüber hinaus wurde die dekorative, ebenfalls wasserbasierte Premium-Holzschutz-Dünnschichtlasur Aqua HSL-35/m-Profi-Holzschutz-Lasur 3in1 verwendet. Sie eignet sich zur Grund-, Zwischen- oder Schlussbeschichtung für Holz im Freien ohne Erdkontakt. Das große Plus: das Premium-Produkt ist zugleich Imprägnierung, Grundierung und Lasur. In Verbindung mit einem konstruktiven Holzschutz reduziert es das Risiko der Entstehung von Fäulnis – diese Eigenschaft ist gerade bei der Grünbrücke relevant.

Zum Schluss wurde das Hirnholz des Wildübergangs mit dem wasserbasierten Induline SW-910 behandelt. Die Beschichtung bleibt elastisch und begrenzt die feuchtigkeitsbedingte Volumenzunahme dieser Hölzer. Das Profi-Produkt eignet sich bestens für Nadel- und Laubhölzer.

Bildquelle: René Legrand/DEGES