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    Artikel Nr. 301408

    MB 2K

    Multifunktionale Bauwerksabdichtung. Vereint die Eigenschaften flexibler, rissüberbrückender, mineralischer Dichtungsschlämmen MDS (AbP gemäß PG-MDS) und Bitumendickbeschichtungen PMBC (U-Bericht gemäß DIN EN 15814)

    Prüfbericht 5382/119/14, 5383/120/14, 5344/081/14 Button RSG Gold Button Durchtrocknung 18 h

    Variante

    3014 | MB 2K

    Gebindegröße

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    Produktkenndaten

    Im Anlieferungszustand

    Basis Polymerbindemittel, Zement, Additive, Spezial-Füllstoffe
    Durchtrockunungszeit (5 °C / 90 % rel. Feuchte) Ca. 18 Std. für 2 mm Schicht
    Frischmörtelrohdichte Ca. 1,1 kg/dm³
    Konsistenz Pastös
    Rißüberbrückung ≥ 2 mm (bei einer Trockenschichtdicke ≥ 3 mm)
    Schichtdicke 1,1 mm Nassschichtdicke ergibt ca. 1 mm Trockenschichtdicke
    Schlitzdruckprüfungen Erfüllt, auch ohne Verstärkungseinlage
    Wasserdampfdiffusion µ = 6600
    Wasserundurchlässigkeit Geprüft bis 8 m Wassersäule

    Die genannten Werte stellen typische Produkteigenschaften dar und sind nicht als verbindliche Produktspezifikationen zu verstehen.

    Anwendungsbereich

    • Boden/Wand innen und außen
    • Schnellabdichtung innen und außen von Bauteilen und Behältern
    • Neubauabdichtung
    • Horizontalabdichtung in und unter Wänden
    • Nachträgliche Bauwerksabdichtung nach WTA
    • Einbautiefen > 3 m im Erdreich
    • Zugelassen für Anschluss an WU-Betonkonstruktionen
    • Sockel- und Fußpunktabdichtung
    • Abdichtung im Verbund (AiV)
    • Haftbrücke auf Altbitumen
    • Reparatur von Flachdachabdichtungen auf nicht unterwohnten Dachflächen aus Beton
    • Verklebung von Perimeterdämmplatten

    Eigenschaften

    • Schnelle Durchtrocknung und Vernetzung nach 18 Std
    • Erfüllt die Prüfanforderungen für PMBC
    • Lösemittelfrei
    • Bitumenfrei
    • Druckwasserdicht
    • Hohe Haftzugfestigkeit
    • Sehr gute Haftung auch auf nicht mineralischen Untergründen (z.B. Kunststoffe, Metalle, etc.)
    • Hochflexibel, dehnfähig und rissüberbrückend
    • Früh belegbar (≥ 4h)
    • UV-beständig
    • Frost-Tausalzbeständig
    • Überstreich- und überputzbar
    • Schlämm-, streich-, spachtel- und spritzfähig
    • Arbeitsvorbereitung
      • Anforderungen an den Untergrund

        Ebenflächiger, mineralischer Untergrund.

        Der Untergrund muss sauber, fest und frei von Öl, Fett und Entschalungsmitteln sein.

        Mattfeuchte Flächen sind zulässig.

        Nicht mineralische Untergründe rückstandsfrei reinigen und entfetten, ggf. aufrauhen.

      • Vorbereitungen

        Grate und Mörtelreste entfernen.

        Ecken und Kanten fasen oder brechen.

        Kehlen ausrunden.

        Vertiefungen > 5 mm mit geeignetem Spachtel oder MB 2K im Verschnitt mit Selectmix RMS (MV 1:1 bis 1:3) verschließen.

        Ggf. Hinterfeuchtungsschutz.

        Mineralische Untergründe mit Kiesol (1:1 mit Wasser)/Kiesol MB grundieren.

        Als Kontaktschicht sowie zur Blasenvermeidung Kratzspachtelung (ca. 500g MB 2K/m²) mit dem Produkt herstellen.

        Bei Durchdringungen KG-Rohre mit Sandpapier aufrauen, Metallrohre reinigen und evtl. anschleifen.

    • Zubereitung
      • Mischungsverhältnis Komp. A 1 : Komp. B 1,4
      • Mischzeit 3 min
      • Kombigebinde

        Mit geeignetem Mischwerkzeug Flüssigkomponente aufmischen.

        Aufgelockerte Pulverkomponente vollständig auf die Flüssigkomponente geben.

        Ca. 1 Minute mischen, Mischvorgang unterbrechen und eingerührte Luft entweichen lassen.

        Am Rand anhaftendes Pulver abstreifen.

        Mischvorgang für 2 Minuten fortsetzen.

        Mischwerkzeug während der gesamten Mischzeit in Bodennähe belassen.

    • Verarbeitung
      • Streichen / Mörtelbelag / Kellenauftrag / Spritzver-arbeitung
      • Verarbeitungstemperatur min. 5 °C max. 30 °C
      • Verarbeitungsbedingungen

        Material-, Umgebungs- und Untergrundtemperatur: mind. +5 °C bis max. +30 °C

      • Senkrechte Flächenabdichtung

        Material zweilagig auf den vorbereiteten Untergrund auftragen.

        Die zweite Schicht erfolgt, sobald die Erste nicht mehr beschädigt werden kann.

         

        Waagerechte Flächenabdichtung

        Material zweilagig auf den vorbereiteten Untergrund auftragen.

        Die zweite Schicht erfolgt, sobald die Erste nicht mehr beschädigt werden kann.

        Nach Durchtrocknung, vor Einbau des Estrichs zweilagige Polyethylenfolie verlegen.

        In Randbereichen Abdichtung bis Oberkante Fußboden bzw. an Horizontalsperre heranführen.

         

        Horizontalabdichtung in und unter Wänden

        Material zweilagig auf den vorbereiteten Untergrund auftragen.

        Die zweite Schicht erfolgt, sobald die Erste nicht mehr beschädigt werden kann.

         

        Anschlussdetails/Bauteilfugen

        Eck- und Anschlussfugen sowie Anbindung an aufgehende Bauteile (z.B. bodentiefe Fenster, Türen usw.) mit Fugenbandsystem VF überbrücken.

        Produkt vorlegen, Fugenband VF faltenfrei einarbeiten.

         

        Durchdringungen

        Rohrdurchführungen umlaufend kehlenförmig abdichten.

        Rohrdurchführungen mit Klebeflansch oder Los-/Festflansch in die Abdichtung einbinden.

        Bei Wasserbeanspruchung "Drückendes Wasser" Remmers Rohrflansch verwenden.

         

        Verputzen

        Vor nachfolgendem Putzauftrag zusätzliche Schlämmschicht auf die letzte Abdichtungslage aufbringen und frisch-in-frisch SP Prep (Vorspritzmörtel) volldeckend einwerfen.

        Überarbeitung mit Verbund- und Armierungsmörtel kann ohne zusätzliche Schlämmschicht/Vorspritzmörtel nach ca. 4 Stunden erfolgen.

         

        Überarbeiten und Belegen

        Nach 4 Stunden kann die Überarbeitung mit Klebe-, Spachtel- oder Armierungsmörtel erfolgen.

         

        Beschichten

        Direkte Beschichtung mit bindemittelreichen Dispersionsfarben.

        Stets Probefläche(n) anlegen!

    • Verarbeitungshinweise
      • Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung verarbeiten.

        Die Kratzspachtelung gilt generell nicht als Abdichtungslage.

        Die maximale Gesamtnassschichtdicke darf 5 mm nicht überschreiten.

        Angesteiftes Material darf weder mit Wasser noch mit frischem Material wieder verarbeitbar gemacht werden.

        Frische Abdichtung vor Regen, direkter Sonneneinstrahlung, Frost und Tauwasserbildung schützen.

        Trockene Abdichtung vor mechanischer Beschädigung schützen.

        Ohne zusätzliche Lastverteilschicht als Abdichtung unter Stelzlagern nicht geeignet.

        Bei der Verarbeitung in geschlossenen Räumen ist für ausreichende Belüftung zu sorgen (ggfs. Atemschutz tragen).

    • Arbeitsgeräte / Reinigung
      • Mörtelbelag / Spachteln / Kellenauftrag / Spritzverarbei-tung
      • Mischwerkzeug (z.B. Collomix-Rührer DLX 152), Schöpfkelle, Glättkelle, Schichtdickenkelle, Quast, Flächenpinsel, Rolle

      • Arbeitsgeräte in frischem Zustand mit Wasser reinigen.

        Angetrocknete Materialreste lassen sich nur noch mechanisch entfernen.

    • Lagerung / Haltbarkeit
      • Lagerdauer 9 Monate
      • Frostfrei u. kühl lagern/ vor Feuchtigkeit schützen/ Gebinde verschließen
      • Im ungeöffneten Originalgebinde kühl, trocken und vor Frost geschützt gelagert mind. 9 Monate.

    • Verbrauch
      • 1,1 kg / mm Schichtdicke / m²
      • Mind. 1,1 kg/m²/mm Trockenschichtdicke Schichtdicken und Verbrauch bei der Anwendung als rissüberbrückende MDS im Innen- und Außenbereich: Siehe Verbrauchstabelle unter Anwendungsbeispielen.

      • Genauen Bedarf an einer ausreichend großen Probefläche ermitteln.

    • Anwendungsbeispiele
      • Wassereinwirkklassen

        (DIN 18533)

        Beanspruchungsklasse (DIN 18195) [zurückgezogen seit Juli 2017]

        Trockenschicht-dicke (mm)
        Nassschicht-dicke (mm)
        Auftragsmenge (kg/m²)
        Ergiebigkeit 25 (kg/m²)
        W1.1-E/W1.2-E* Bodenfeuchte und nichtdrückendes Wasser
        Lastfall 4 Bodenfeuchte und nichtdrückendes Wasser
        ≥ 2,0
        ca. 2,2
        ca. 2,5
        ca. 10,0

        W2.1-E** mäßige Einwirkung von drückendem Wasser (Eintauchtiefe <3 m)

        Lastfall 6 Aufstauendes Sickerwasser und drückendes Wasser
        ≥ 3,0
        ca. 3,3
        ca. 3,7
        ca. 6,8
        W2.1-E** mäßige Einwirkung von drückendem Wasser (Eintauchtiefe <3 m)
        Abdichtung bei Übergang an WU Betonbauteilen
        ≥ 4,0
        ca. 4,6
        ca. 5,1
        ca. 4,9

        W2.2-E*** hohe Einwirkung von drückendem Wasser (Eintauchtiefe >3 m)

        ---
        ≥ 3,0
        ca. 3,3
        ca. 3,7
        ca. 6,8

        W3-E** nichtdrückendes Wasser auf erdüberdeckter Decke

        Lastfall 5 nichtdrückendes Wasser auf erdüberdeckter Decke
        ≥ 3,0
        ca. 3,3
        ca. 3,7
        ca. 6,8
        W4-E Spritzwasser am Wandsockel und Kapillarwasser in und unter erdberührten Wänden

        Spritzwasser-/

        Sockelabdichtung

        ≥ 2,0
        ca. 2,2
        ca. 2,5
        ca. 10,0
        W4-E Spritzwasser am Wandsockel und Kapillarwasser in und unter erdberührten Wänden
        Abdichtung in und unter Wänden
        ≥ 2,0
        ca. 2,2
        ca. 2,5
        ca. 10,0
        ---
        Wasserbehälter mit Wassertiefen bis 10 Meter
        ≥ 3,0
        ca. 3,3
        ca. 3,7
        ca. 6,8

        *     Auf Mauerwerk mit Sondervereinbarung
        **   Sondervereinbarung erforderlich
        *** Sondervereinbarung erforderlich / Anwendung nur auf Betonuntergründen zulässig
        Schichtdickenzuschlag gemäß DIN 18533:
        du = Kratzspachtelung Verbrauch ca. 0,5 kg/m² (abhängig vom Untergrund)
        dv = mit Schichtdickenkelle nicht erforderlich / ohne Schichtdickenkelle Verbrauch ca. 0,4 kg/m² (dmin = 3 mm)

    • Allgemeine Hinweise
      • Produktkenndaten wurden unter Laborbedingungen bei 20 °C und 65 % relative Luftfeuchtigkeit ermittelt.

        Abweichungen von aktuellen Regelwerken sind gesondert zu vereinbaren.

        „Richtlinie für die Planung und Ausführung von Abdichtungen erdberührter Bauteile mit flexiblen Dichtungsschlämmen“, Deutsche Bauchemie, 2. Ausgabe, Stand 2006 beachten.

        Bei Planung und Ausführung sind die jeweils vorhandenen Prüfzeugnisse zu beachten.

        Die Sondervereinbarungen sowie die Prüfzeugnisse sind im Internet unter www.remmers.de abzurufen.

        Stets Probefläche(n) anlegen!

    • Entsorgungshinweis
      • Größere Produktreste sind gemäß den geltenden Vorschriften in der Originalverpackung zu entsorgen. Völlig restentleerte Verpackungen sind den Recyclingsystemen zuzuführen. Darf nicht zusammen mit Hausmüll entsorgt werden. Nicht in die Kanalisation gelangen lassen. Nicht in den Ausguss leeren.

    • Sicherheit / Regularien
      • Nähere Informationen zur Sicherheit bei Transport, Lagerung und Umgang sowie zur Entsorgung und Ökologie bitte dem aktuellen Sicherheitsdatenblatt entnehmen.

    Info & Service

    Ihre Ansprechpartner

    Schoenke Jutta

    Remmers Zentrale Löningen

    05432 83-0

    info@remmers.de

    Bauten- & Bodenschutz

    Carina Heilen

    Kundenservice

    05432 83-300

    RKSBau@remmers.de

    Holzfarben & Lacke

    Kundenservice

    05432 83-821

    RKSHolz@remmers.de

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    Martin Stöger

    Stöger Martin

    Remmers Planer Service

    0160 3626236

    MStoeger@remmers.de

    Michael Bongartz

    Bongartz Michael

    Fensterindustrie

    0170 7977161

    MiBongartz@remmers.de

    Remmers Industrielacke

    Remmers Kundenservice Bau

    Carina Heilen

    Möbel- & Küchenindustrie

    05432 83-300

    RKSBau@remmers.de